Ich tanze seit ich gehen kann. Wie sich das für ein Kind „gehört“ habe ich mit Jazztanz und Ballett begonnen. Seit 1990 lebe ich in Berlin und habe dort über die Stationen Modern und Afrikanischen Tanz zum Flamenco gefunden.
Im Jahr 2000 habe ich nun mein Herz dem Tango Argentino geöffnet. Der rote Faden in meinem Verständnis des Tangos wurde durch den modernen Stil vieler Lehrer aus Berlin und Buenos Aires geprägt. Ich verstehe den Tango Argentino als eine Sprache in der zwei Körper miteinander kommunizieren. Diese Sprache, ihre Grammatik und Rhetorik zu verfeinern, zu „reimen“ und zu spielen ist mein Ziel.
Obwohl es mir sehr wichtig ist, dass der Ursprung und die Basis „meines Tangos“ direkt aus Buenos Aires kommt, bin ich dennoch nie dort gewesen. Wir Europäer haben einen ganz eigenen Stil entwickelt diesen Tanz zu leben – einfach aus unserem Wesen heraus.